Punktgewinn für den TVS im Torspektakel

Drei Tage nach dem knappen Sieg gegen GC, stand das nächste Spiel für die Steffisburger an. In der heimischen Lachenhalle war die HSG Baden-Endingen zu Gast. Das Hinspiel konnte man per Buzzer Beater für sich entscheiden, es war also klar, die Gäste wollten sich dafür revanchieren. Nach zuletzt vielen Ausfällen konnte das Heimteam endlich wieder auf einen vollen Kader zurückgreifen und 16 Spieler auf dem Matchblatt stellen. Hinzu kam das Debüt von Max Danmeyer, der sich sofort in die Mannschaft eingefügt hat und sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr eine grosse Hilfe war.

Das Spiel startete mit gewohnt viel Tempo und einem leichten Vorteil für die Steffisburger. Im Angriff wurde der Ball laufen gelassen und die eigenen Chancen kaltschnäuzig verwertet. Da die Gäste dies ebenso taten, dauerte es knapp zwölf Minuten bis sich das Heimteam erstmals auf drei Tore absetzen konnte (10:7). Danach tat man sich jedoch schwer, gegen den robusten Innenblock der Badener fehlten die spielerischen Lösungen und im 1 gegen 1 war man körperlich unterlegen. So blieb das Heimteam nach seinem elften Treffer leider sieben Minuten ohne Tor. Daraus resultierte ein knapper Rückstand nach 20 Minuten (11:13). Bis zur Pause schalteten beide Offensiven nochmal einen Gang höher, Angriffe dauerten beidseitig kaum länger als 20 Sekunden, bis bereits das nächste Tor fiel. So lautete der Halbzeitstand 21:21. In der Pause war klar, die Defensive muss unbedingt besser werden, zu viele 1 gegen 1 Situationen gingen verloren und auch bei den Rückraumwürfen fehlte der nötige Kontakt, um die beiden Torhüter zu unterstützen.


Von der Umsetzung dieses Planes war beim Start in die zweite Halbzeit leider nichts zu erkennen. Nach 9 Minuten hatten die Steffisburger bereits sechs weitere Tore kassiert. Immerhin, der eigene Angriff konnte nachziehen. So blieb das Spiel ausgeglichen (27:27 nach 40min). Folgend unterlief dem Heimteam einige Fehler im Abschluss, was dazu führte, dass man lange Zeit einem minimalen Rückstand hinterherlief. In der 51. Minute vergrösserte sich dieser Rückstand erstmals auf drei Tore (30:33). Doch wie in dieser Saison so oft gezeigt, ist mit den Steffisburgern in der Crunch-Time immer zu rechnen. Durch Doppelparaden von Leo Ebner und schnellem Angriffsspiel, glich Nicolas Dähler in der 56. Minute bereits wieder aus (35:35). Danach konnten die Steffisburger zweimal in Führung gehen, das letzte Mal neun Sekunden vor Schluss durch Max Danmeyer (38:37). Leider genügten den Gästen diese neun Sekunden, um im 7 gegen 5 Josef Zuber freizuspielen, der zum 38:38 Endstand traf.


Obwohl der Gegner das letzte Tor erzielte, ist dies kein verlorener Punkt. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe und zeigten eine gute Leistung, schlussendlich ein verdientes Unentschieden. Nun geht es für die Steffisburger weiter am kommenden Wochenende in Genf. Auch hier konnte man das Hinspiel mit einem Tor gewinnen. Nun gilt es diese Leistung zu bestätigen und die, auf Rang zwei platzierten, Genfer zu ärgern. Das Spiel könnt ihr live auf RED verfolgen, Sa. 28.02. 16:00 Uhr.
Hopp Stäffi!

Fürs "Eis": Jorden Lindner
Fotos: Nils Kiener